F1: Können Ausgleichslegierungsdrähte unterschiedlicher Art gemischt werden?
A1: Nein. Kompensationsdrähte aus Legierungen der Typen K, E, J, T, N und anderer Typen haben unterschiedliche Zusammensetzungen und thermoelektrische Eigenschaften. Das Mischen führt zu schwerwiegenden Fehlern bei der Temperaturmessung. Sie müssen auf den entsprechenden Thermoelementtyp abgestimmt sein.
F2: Was passiert, wenn positive und negative Pole vertauscht sind?
A2: Es kommt zu einer umgekehrten Überlagerung der thermoelektromotorischen Kraft, was zu einer stark niedrigen oder schwankenden Temperaturanzeige führt. Eine langfristige Umkehrung kann sich auch auf die Stabilität der Instrumentenwerte auswirken. Bei der Verkabelung müssen die Plus- und Minuspole durch Farbcodes unterschieden werden.
F3: Kann ein Ausgleichsdraht aus Legierung als normaler Stromdraht verwendet werden?
A3: Nein. Es handelt sich um ein Legierungsmaterial, das speziell für die thermoelektrische Signalübertragung entwickelt wurde. Seine Leitfähigkeit und Strombelastbarkeit unterscheiden sich von gewöhnlichen Drähten. Es ist nur für Temperatursignalkreise geeignet und kann nicht für Stromversorgungsleitungen verwendet werden.
F4: Welche Auswirkung hat eine zu hohe Umgebungstemperatur?
A4: Das Überschreiten der zulässigen Betriebstemperatur (normalerweise ≤200 °C) führt zu einer Oxidation des Legierungsdrahts, einer Abweichung der thermoelektrischen Eigenschaften, einer Alterung der Isolierung und sogar zu einem direkten Ausfall, wodurch die Genauigkeit der Temperaturmessung nicht gewährleistet ist.
F5: Kann der Legierungsdraht auch bei leichter Oberflächenoxidation noch verwendet werden?
A5: Eine leichte Oxidation hat im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Verwendung. Wenn starke Oxidation, Schwärzung, Versprödung oder Abblättern auftreten, führt dies zu schlechtem Kontakt und instabilen Signalen. Ein rechtzeitiger Austausch wird empfohlen.
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